Stefan Link liebt die Historie und die Rittergilde Stromberg

Stefan Link liebt die Historie und die Rittergilde Stromberg

Der Vorsitzende der Rittergilde Stromberg erzählt, wie wichtig das Stromberger Brauchtum ist und wie er es mit seinen Mitstreitern dauerhaft mit Leben füllt. Sehr zur Freude für Gäste aus nah und fern.

Die ehemalige Zehntscheune und die Ruine des Schlangenturmes dienten Stefan Link (Jahrgang 1958) als historische Kulisse, als er im Oktober 2017 seine erste Amtshandlung als Ordensmeister der Rittergilde Stromberg zu vollziehen hatte: Durch einen Ritterschlag nahm er Vanessa Wilbert, die Vorsitzende des Tanzsportvereins Rhein-Nahe, in die Reihen der Rittergilde auf. Mit dem Wunsch „Gott schütze Stromberg und seine Ritterschaft!“ endete die festliche Zeremonie.

Schon als der damalige Stromberger Stadtbürgermeister Becker 1981 die Rittergilde Stromberg ins Leben rief, sollte sie die Aufgabe übernehmen, als Bindeglied zwischen den städtischen Vereinen zu dienen, um gemeinsam das Stromberger Brauchtum zu erhalten und dauerhaft mit Leben zu erfüllen. „Dieses Ziel verfolgen wir noch immer“, erklärt Stefan Link, der seine Brötchen als IT-Berater verdient.

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Schon als junger Mann Verantwortung übernommen.

Für die Geschichte und speziell die seiner Heimat begann Link sich als junger Mann zu interessieren. Er brachte sich schon bei der Organisation der ersten Stadtfeste und Festzüge ein, die um das Jahr 2000 wieder belebt wurden. 2006 übernahm er Verantwortung für die Alte Stromburg und fungiert inzwischen als einer von drei Burgpaten der Stadt Stromberg. Als damals die Alte Stromburg aufgeben wurde, entstand die jüngere Stromburg, auf der Hans Michael Elias von Obentraut (der später als Deutscher Michel“ zur Legende wurde) aufwuchs, weil dessen Vater dort von 1581 bis 1590 als kurfürstlich-pfälzischer Amtmann einsetzt war. Heute ist diese Burg eher als „Lafers Stromburg“ bekannt.

Die Rittergilde Stromberg ist heut prägendes Element der Stadt

Die Rittergilde Stromberg mit ihren prachtvollen Ornaten in den Stromberger Farben (schwarz und gelb) gehört inzwischen bei allen Festen der Stadt dazu, als prägendes Element der Kulisse. Link erklärt: „Für mich dient die Rittergilde der Tradition und Bewahrung des Brauchtums. Wir unterstützen Feste wie die Kirmes oder das Aufstellen eines Maibaumes, und wir wollen die Geschichte lebendig halten. Der Deutsche Michel ist nach unserer Überzeugung eine wichtige historische Figur, mit der die Stadt werben kann.“

Die Rittergilde Stromberg verfügt nicht nur über Ritter, deren Ornat an einen Ratsherrn im 17. Jahrhundert erinnern soll, sondern auch einfache Mitglieder, die ebenfalls in historischen Kostümen das gemeinsame Ziel unterstützen. „Wir haben inzwischen 37 Mitglieder, weitere Mitstreiter sind uns stets willkommen“, sagt Link. Die Rittergilde Stromberg repräsentiert die Stadt auch beim Klosterfest in Pfaffen-Schwabenheim oder beim Winzerfestzug Bingen.

(Text und Foto: Norbert Krupp, KruppPRESSE, Wöllstein)

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