Wild­romantisches Wandererlebnis: Premium­wanderweg Michels Vitaltour

13 erlebensreiche Kilometer auf 438 Höhenmetern

Wandern ohne Karte: Die Michels Vitaltour ist deutlich erkennbar mit dem Logo der bundesweit zertifizierten Vital-Touren gekennzeichnet.

Kurzbeschreibung

Auf teils kleinen wildromantischen Pfaden werden Wälder, Wiesen und Felder durchstreift. Kleine verwunschene Waldwege wechseln sich mit grandiosen Ausblicken ab. Im romantischen Steyerbachtal überraschen naturnahe Wiesen und Bachläufe, bevor die heimischen Weinbergslagen Lust auf ein Glas Nahewein machen.

Impressionen Michels Vitaltour

Premiumwanderweg mit schmalen naturnahen Wegen, wildromantische Bachläufe und spannende Ab- und Aufstiege.

Tourstart: Wanderparkplatz „Michels Walderlebnis“ in Stromberg-Schindeldorf

Wegbeschreibung: Der Weg führt uns vom Startpunkt am Parkplatz „Michels Walderlebnis“ zunächst ein kleines Stück entlang des eigens eingerichteten Trimmpfades durch den Stromberger Stadtwald.

Über eine hölzerne Brücke queren wir den Schindelbach, der seinen Namen dem hochgelegenen Stadtteil Schindeldorf verdankt. Das Schindeldorf begleitet uns über ein kurzes Stück des Weges.

Etwa 200 m nach den letzten Häusern wird der Laubwald zu einem reinen Tannenwald, der so dicht und verwunschen erscheint, dass man sich nicht wundern würde, hier plötzlich auf ein Hexenhaus zu treten.

Nach einem kurzen, aber sportlichen Anstieg wird der Weg wieder breiter und gibt den Ausblick auf die erste Rastmöglichkeit frei. Ein gut gefüllter Rucksack empfiehlt sich auf der Wandertour in jedem Fall.

Wir empfehlen Ihnen „Michels Landrucksack“, gefüllt mit mit regionalen Spezialitäten und einer guten Flasche Wein aus Michels Land oder dem Stromberger Urbräu. Den Rucksack können Sie übrigens bei allen teilnehmenden Gastronomen und Lebensmittelhändlern wie z.B. dem Land- und Golfhotel Stromberg oder dem Dorfladen in Seibersbach aufüllen lassen, sodass Sie diesen „tragbaren Fitnesskorb“ auch an anderen Touren zur Stärkung in den wohlverdienten Pausen nutzen können.

Nach der kleinen und stärkenden Rast geht es über schmale naturbelassene Wege bis zur kleinen Soonwaldgemeinde Schöneberg weiter. Dieses kleine Dorf war schon immer eng mit dem „vor der Haustür“ liegenden Wald verbunden. Dennoch kann der Ort auf eine interessante Geschichte zurückblicken: so ist man zum Beispiel stolz, einen echten Kurfürsten und Erzbischof hervorgebracht zu haben (Johann von Schonenburg). Auf den Grundmauern seines Elternhauses steht heute das 1686 erbaute Burghaus, das wir im weiteren Verlauf unserer Wanderung noch sehen.

Auf rund der Hälfe unseres Weges wandelt sich die Waldlandscha in eine Feld- und Wiesenlandschaften. Entlang des wildromantischen Steyerbachtals tauchen wir ein in ein intensives Naturwiesen- und Bacherlebnis.

Auf den nachfolgenden 2 km entwickelt sich in Hanglage, aus einer romantischen Heckenlandscha aufgelassener Weinberge, das klassische Erscheinungsbild einer Weinbau-Kulturlandschaft. Oben auf dem Berg liegt das kleine Weindörfchen Eckenroth, das für alle Weinliebhaber vor allem mit spritzigem, kräftigem Riesling aufwarten kann.

Michels Vitaltour gehört eindeutig zu einer der schönsten und abwechslungsreichsten Premiumwanderwege im Naturpark Soonwald. Absolut empfehlenswert

Jens Ginzel, Touristinformation Verbandsgemeinde Stromberg

Nachdem wir die Weinbergshänge verlassen haben, treffen wir rechter Hand auf den ebenfalls durch Weinbau geprägten Ort Schweppenhausen. Hier lohnt sich vor allem ein Abstecher in eine der Straußwirtscha en (Öffnungszeiten beachten).

Vor uns liegt nun das letzte, aber mit rund 400 m Länge, das anspruchsvollste Steigungsstück. Der nun folgende Wald, der teils steil in Richtung Guldenbachtal abfällt, überrascht in seinem Wegeverlauf durch kleine Pfade und wilde Waldromantik.


Grandioses und hautnahes Bacherlebnis

Fast am Ende der Rundtour wartet noch ein ganz besonderes Wandererlebnis auf uns. Wer hier noch bei Kräften ist, sollte sich auf keinen Fall die „Stromberger Klamm“ entgehen lassen. Der Weg ist etwa 1,2 km lang und entschädigt für den teils mühevollen Aufstieg durch ein grandioses, hautnahes Bacherlebnis.

Wem die Puste schon ausgegangen ist, kann seinen Weg ohne den „Abstecher“ durch die Klamm direkt fortsetzen. In Gruppen kann der „Ruhebedürftige“ auf die „Kletterwilligen“ warten.

Jetzt unterqueren wir nur noch die Holzbrücke, die wir am Beginn unserer Wanderung überwunden haben und sind nach ca. 500 m an unserem Ausgangspunkt.

Unser Tipp: Einen Abstecher zu Johann Lafers Stromburg einplanen


Gut zu wissen

Ausrüstung: Verpflegungspackage wird empfohlen. Z.B. „Michels Landrucksack“ gefüllt mit regionalen Spezialitäten“, erhältlich bei der Touristinfo Stromberg oder allen teilnehmenden Gastronomen und Lebensmittelhändlern.

Sicherheit: Festes Schuhwerk ist zwingend erforderlich

Karte: Naturpark Soonwald-Nahe, Blatt 3, Binger Wald, Stromberg, Rheinböllen 1 : 25.000

Anfahrt: A61 bis Ausfahrt Stromberg, weiter Richtung Stromberg und vom Stadtzentrum in den Stadtteil Schindeldorf

Parken: Wanderparkplatz „Michels Walderlebnis“ in Stromberg-Schindeldorf

Öffentliche Verkehrsmittel: Hauptbahnhof Bingen, dann Rhein-Nahe-Bus 230 nach Stromberg, www.rnn.info

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